Cartier Tank, an icon by any means

Cartier Tank, eine Ikone ohne Zweifel

Die Cartier Tank ist ohne Zweifel eine Ikone unter den Uhren. Schaut man sich eine „Top 10“-Liste der besten Uhren an, findet man die Tank immer wieder. Und das aus gutem Grund. Keine andere Uhr verkörpert Geschichte, Luxus und Stil so sehr wie die Tank. Werfen wir einen kurzen Blick auf ihre Geschichte.

Die Cartier Tank wurde 1917 von Louis Cartier, dem Gründer der Marke, entworfen. Cartier ließ sich dabei von den Linien des Renault FT-17-Panzers inspirieren, der im Ersten Weltkrieg eingesetzt wurde. Die Form vereint rechteckige und quadratische Elemente, und dieses Kernelement findet sich bis heute an jeder Tank wieder.

Die glamourösen Jahre der Cartier Tank

1918 schenkte Louis Cartier General Pershing den ersten Prototyp der Tank. Ab 1919 lief die Produktion langsam an, im ersten Jahr wurden lediglich sechs Exemplare gefertigt. Auf die ursprüngliche Tank folgten rasch verschiedene Varianten, wie die Cintree (1921) und die Chinoise. Der Art-déco-Stil der Tanks traf in den stilbewussten und wilden Zwanzigern großen Anklang, und erste Berühmtheiten wie Rudolph Valentino und Duke Ellington wurden mit Tanks gesehen. Exklusivität war in den ersten Jahrzehnten ihres Bestehens ein Schlüsselfaktor für den Erfolg der Tank. Sie war begehrt und wurde von den Reichen und Berühmten getragen, und bis 1969 wurden nur etwa 6000 Uhren produziert.

Die Weltwirtschaftskrise der frühen 1930er-Jahre beeinträchtigte die Kreativität der Marke nicht, und wichtige Modelle wie die Asymetrique entstanden in diesem Jahrzehnt. Nach Louis Cartiers Tod im Jahr 1942 folgten einige Jahrzehnte relativer Stille, doch die Tank blieb der Liebling der Berühmtheiten. Von Jackie Kennedy über Muhammad Ali bis hin zu Warren Beatty: Sie alle wurden mit einer Tank gesehen. Andy Warhol, ein weiterer begeisterter Anhänger, sagte einmal: „Ich trage keine Tank, um die Zeit abzulesen. Tatsächlich ziehe ich sie nie auf. Ich trage eine Tank, weil sie die Uhr schlechthin ist.“

Der Cartier Tank demokratisiert

1977 machte das „Must de Cartier“ die Tank einem breiteren Publikum zugänglich. Unter der Leitung von Alain-Dominique Perrin hatte Cartier sein Produktportfolio um vielfältigere und erschwinglichere Modelle erweitert, und die Tank war nun auch als Quarzuhr zu einem preisgünstigen Preis erhältlich. So konnte die breite Masse erreicht werden, und die Tank passte sich reibungslos an und überstand die Uhrenkrise der 1980er-Jahre. Als sich die Lage beruhigte und die mechanischen Uhren ein Comeback feierten, war die Tank als Luxusikone für viele bestens positioniert.

1998 lancierte Cartier die CPCP (Cartier Paris Collection Privé). Dies war ein erstes Zeichen für das Bestreben der Marke, in die höchsten Sphären der Haute Horlogerie aufzusteigen. Zunächst wurden die besten Uhrmacher und Marken ausgewählt, um Tank-Meisterwerke zu kreieren, darunter das von François-Paul Journe, Vianney Halter und Denis Flageollet entwickelte Mono-Pusher-Uhrwerk, die Tank A-Vis und die Tank Double Fuseau.

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Das Cartier Tank heute

Heute, nach über 100 Jahren, ist die Cartier Tank so lebendig und vielfältig wie eh und je. Von der hochinnovativen Must SolarBeat als attraktivem und erschwinglichem Einsteigermodell über die Americaine im mittleren Preissegment bis hin zu den High-End-Modellen Cintree und Asymetrique – die Tank bietet für jeden Geschmack das Richtige. Und diese Vielfalt an Uhren, die alle auf ihre Weise dem Original von 1919 treu bleiben, beweist die Qualität des Designs, das Louis Cartier vor über 100 Jahren schuf. Keine Uhr verdient den Titel „Ikone“ mehr als die Tank.

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