Eine der ersten Marken, die ich in Genf besuchte, als ich mich beruflich mit Uhren zu beschäftigen begann – das muss Anfang 2014 gewesen sein –, war Breva. Ich erinnere mich noch gut an den Besuch eines eher unscheinbaren Bürogebäudes, in das Gründer Vincent Dupontreue und sein Team gerade eingezogen waren, um mit beeindruckenden Uhren die Welt der Uhrmacherkunst zu erobern. Wie wäre es zum Beispiel mit einem mechanischen Barometer, das die Wettervorhersage direkt am Handgelenk anzeigt? Die Genie 01 konnte genau das, und nur wenige Monate später folgte die Genie 02 Terra, die zusätzlich auch Höhen messen konnte.
Beeindruckt und verwirrt
An jenem Nachmittag in Genf präsentierte man mir vier Uhren. Ich war beeindruckt und zugleich verblüfft von den technischen Komplexitäten, die für die Funktionsfähigkeit dieser Meisterwerke notwendig waren. Die Beteiligung von Chronode unter der Leitung von Jean-François Mojon als Uhrwerkhersteller trug wesentlich zur Glaubwürdigkeit dieses Projekts bei.
Breva Genie 01
Ein wichtiges Merkmal der Genie 01 war die Krone bei 4 Uhr, mit der sich ein Luftventil verriegeln oder entriegeln ließ. In entriegelter Position ließ das Ventil eine kleine Menge Luft durch, um den Luftdruck im Gehäuse an den Außendruck auszugleichen. Eine transparente Scheibe bei 2 Uhr konnte dann die Wettervorhersage anzeigen. Was für ein Hingucker!













